Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Mahn‑ und Gedenkstätte Ravensbrück

Sonderausstellungen

Bruchstücke '45- Von NS-Gewalt, Befreiungen und Umbrüchen in Brandenburg, Modul Ravensbrück

BRUCHSTÜCKE '45 erzählt von NS-Gewalt, Befreiungen und Umbrüchen in Brandenburg im Jahr 1945.

Fünf Brandenburger Gedenkorte zeigen 45 konkrete Dinge, die aus dieser Zeit übrig geblieben sind: ein Paar selbstgestrickte Socken, ein Stück Seife, einen Koffer -Bruchstücke eben.Jedes dieser Bruchstücke birgt seine eigene Geschichte und spiegelt im Zusammenspiel mit den anderen die Vielfalt und Widersprüchlichkeit des Erlebens des Jahres 1945.Geschichte wird so durch Geschichten erlebbar gemacht, die die Besuchenden auf emotionale und verständliche Weise dazu einladen, sich mit den größeren historischen Zusammenhängen auseinanderzusetzen. Denn das Jahr 1945 steht für den Übergang vom Krieg zum Frieden in Europa –für eine Phase, die schon vor diesem Jahr beginnt, bis weit darüber hinaus andauert und sich bis heute auswirkt. Mit der Ausstellung gibt die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten vielseitige Einblicke, was in diesem wichtigen Jahr in der Region passiert, so auch in und um Fürstenberg und Ravensbrück. Die Ausstellung richtet sich besonders an die Menschen, die heute hier leben und wirddurch ein vielfältiges Begleitprogrammin die Stadt getragen.

Die Einzelausstellung ist ab dem 10.06.2022 im Garagentrakt der Gedenkstätte geöffnet. 

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Widerstand- Verfolgung- Deportation

Die Ausstellung in deutscher und französischer Sprache thematisiert die Lebenswege und Erfahrungen der rund 7000 Frauen, die im Rahmen politisch motivierter Repression aus Frankreich ins KZ Ravensbrück deportiert wurden. Die Ausstellung verdeutlicht die Diversität der sozialen und nationalen Herkünfte dieser Frauen und zeigt, wie Widerstand und Verfolgung von tradierten Geschlechterrollen geprägt waren. Anhand ausgewählter Biografien werden die vielfältigen Ausprägungen von Widerstand, Haft und Überleben erzählt.

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Zofia Pociłowska-Kann (1920 – 2019) Plastiken

Gesichter aus der Vergangenheit - Brüste der Erde – Hinter diesen Titeln verbergen sich Plastiken der Bildhauerin Zofia Pociłowska. Sie war von 1941-1945 im KZ Ravensbrück inhaftiert und wurde nach dem Krieg Bildhauerin. Ab 18. April zeigen wir sieben Plastiken in einer outdoor-Ausstellung. Viele davon sind in Deutschland zum ersten Mal zu sehen.

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Vergangene Ausstellungen

Faces of Europe

Daughters remember their Mothers, Prisoners of the Ravensbrück Concentration Camp.

Die Ausstellung zeigt großformatige Portraits von 27 Frauen aus 13 Ländern. Alle waren in Ravensbrück inhaftiert. Die Aufnahmen stammen fast alle aus den späten 40er und frühen 50er Jahren und zeigen die Frauen im Kontext eines neuen, normalen Lebens nach der durchlittenen KZ-Haft. Die Portraits werden kommentiert von den Töchtern, einem Sohn, Enkeln und Freundinnen der abgebildeten Frauen.

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"Gegenüber" Ravensbrück - Fürstenberg

Die Ausstellung zeigt Druckgraphiken, die Schüler*innen der Ernst-Litfaß-Schule / OSZ Mediengestaltung und Medientechnologie aus Berlin im Rahmen des einwöchigen Projekts »Ravensdruck« gestaltet haben.

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"asozial" - Ausgrenzung gestern und heute

Die Ausstellung des Instituts für Konfliktforschung gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der Verfolgung von als „asozial“ stigmatisierten Mädchen und Frauen: Sie geht auf die Begrifflichkeiten, die dominanten Zuschreibungen, die rechtlichen Grundlagen, die behördlichen Strukturen und auf die Bedingungen der Haft in Konzentrationslagern ein.

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Frauen im Widerstand. Deutsche politische Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück: Geschichte und Nachgeschichte

Die Ausstellung widmet sich den Biografien von deutschen politischen Häftlingen des Frauen-KZ Ravensbrück. Beginnend in der prägenden Zeit der Weimarer Republik, werden die Lebensgeschichten über den Widerstand und die Verfolgung nach 1933 bis in die Zeit in den Gefängnissen und Lagern des NS-Regimes nachgezeichnet. Darüber hinaus steht auch das politische Wirken in beiden deutschen Staaten nach 1949 und in den 1990er Jahren im Fokus.

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„Rassendiagnose: Zigeuner“. Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung

Die  Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma thematisiert die Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa.

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Objects from the concentration camps

Die Ausstellung präsentiert 10 großformatige Fotografien von Objekten aus dem Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, die 2018 von Richard Wiesel fotografiert wurden. Der Fotograf möchte die Geschichte hinter den Artefakten erzählen. Die Fotografien, die 2018 in Sydney gezeigt wurden, sind erstmals in Deutschland zu sehen.

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Kinder im KZ Bergen-Belsen

Die Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen-Belsen“ stellt die spezifischen Lebensbedingungen und Verhaltensformen der Kinder anhand thematischer und biografischer Ansätze dar. Die Ausstellung ist multiperspektivisch angelegt und basiert auf einem breiten Spektrum von Bild- und Textquellen, das von Häftlingstagebüchern, Zeichnungen und Fotos bis zu Erinnerungsberichten und wenige Tage nach der Befreiung entstandenen Ton- und Filmaufnahmen reicht.

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Verboten und verfolgt. Jehovas Zeug*innen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR

Die Ausstellung widmet sich Jehovas Zeug*innen, die im NS-Staat unter anderem im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert und später in der DDR erneut verfolgt waren. Zeug*innen Jehovas hielten sich an die Worte des Propheten Daniel (Daniel 3,17f.) und flüchteten nicht aus der Haft. Sie betrachteten diese als eine Prüfung nach Jehovas Willen und wurden deshalb von der SS in SS- und Privathaushalten und auf landwirtschaftlichen Gütern ohne Bewachung eingesetzt.

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Ravensbrück tra scrittura e fotografia Ravensbrück zwischen Schrift und Fotografie. Von den Erinnerungen Lidia Beccaria Rolfis zu Bildern von heute, Renzo Carboni

Über seine Ausstellung schreibt der Fotograf: „Das Buch ‚Le donne di Ravensbrück‘ (Als Italienerin in Ravensbrück) bot mir die Möglichkeit, einige Passagen in Fotografien zu übersetzen, und als wären sie Teil eines Filmdrehbuchs, ließ ich mich beim Übergang vom geschriebenen Wort zum visuellen Gedächtnis von den Texten selbst leiten.

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Die Hamburger Curiohaus-Prozesse: NS-Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten

Die Bestrafung der Verantwortlichen für die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen war den alliierten Kriegsgegnern Deutschlands ein wichtiges Anliegen. Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess fand weltweit Beachtung und gilt als Meilenstein der Rechtsgeschichte. Weniger bekannt ist, dass die Alliierten hunderte weiterer Prozesse durchführten, unter ihnen Prozesse gegen das Ravensbrücker SS-Personal.

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Der Maler Christoph Wetzel porträtiert Aat Breur

Aus den Sammlungen: Porträts ehemaliger Häftlinge. Eine Ausstellung mit Gemälden von Christoph Wetzel

Die dreizehn Gemälde von Christoph Wetzel bilden einen besonderen Bestand in den Sammlungen der Gedenkstätte Ravensbrück: Bei den Porträtierten handelt es sich um Überlebende des Frauen-Konzentrationslagers, die sich für die Erinnerung an Ravensbrück auf unterschiedliche Weise engagiert haben. Im Auftrag der Gedenkstätte porträtierte Christoph Wetzel die Frauen in den Jahren 1991 bis 2008.

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