Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Sonderausstellungen

Frauen im Widerstand. Deutsche politische Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück: Geschichte und Nachgeschichte

Die Ausstellung widmet sich den Biografien von deutschen politischen Häftlingen des Frauen-KZ Ravensbrück. Beginnend in der prägenden Zeit der Weimarer Republik, werden die Lebensgeschichten über den Widerstand und die Verfolgung nach 1933 bis in die Zeit in den Gefängnissen und Lagern des NS-Regimes nachgezeichnet. Darüber hinaus steht auch das politische Wirken in beiden deutschen Staaten nach 1949 und in den 1990er Jahren im Fokus.

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Vergangene Ausstellungen

„Rassendiagnose: Zigeuner“. Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung

Die  Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma thematisiert die Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa.  Außerdem wird die Geschichte der Überlebenden im Nachkriegsdeutschland, die erst spät als NS-Opfer anerkannt wurden, dargestellt. Im KZ Ravensbrück waren 2.800 als „Zigeuner“ verfolgte Roma und Sinti inhaftiert.

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Objects from the concentration camps

Die Ausstellung präsentiert 10 großformatige Fotografien von Objekten aus dem Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, die 2018 von Richard Wiesel fotografiert wurden. Der Fotograf möchte die Geschichte hinter den Artefakten erzählen. Die Fotografien, die 2018 in Sydney gezeigt wurden, sind erstmals in Deutschland zu sehen.

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Kinder im KZ Bergen-Belsen

Die Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen-Belsen“ stellt die spezifischen Lebensbedingungen und Verhaltensformen der Kinder anhand thematischer und biografischer Ansätze dar. Die Ausstellung ist multiperspektivisch angelegt und basiert auf einem breiten Spektrum von Bild- und Textquellen, das von Häftlingstagebüchern, Zeichnungen und Fotos bis zu Erinnerungsberichten und wenige Tage nach der Befreiung entstandenen Ton- und Filmaufnahmen reicht.

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Verboten und verfolgt. Jehovas Zeug*innen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR

Die Ausstellung widmet sich Jehovas Zeug*innen, die im NS-Staat unter anderem im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert und später in der DDR erneut verfolgt waren. Zeug*innen Jehovas hielten sich an die Worte des Propheten Daniel (Daniel 3,17f.) und flüchteten nicht aus der Haft. Sie betrachteten diese als eine Prüfung nach Jehovas Willen und wurden deshalb von der SS in SS- und Privathaushalten und auf landwirtschaftlichen Gütern ohne Bewachung eingesetzt.

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Ravensbrück tra scrittura e fotografia Ravensbrück zwischen Schrift und Fotografie. Von den Erinnerungen Lidia Beccaria Rolfis zu Bildern von heute, Renzo Carboni

Über seine Ausstellung schreibt der Fotograf: „Das Buch ‚Le donne di Ravensbrück‘ (Als Italienerin in Ravensbrück) bot mir die Möglichkeit, einige Passagen in Fotografien zu übersetzen, und als wären sie Teil eines Filmdrehbuchs, ließ ich mich beim Übergang vom geschriebenen Wort zum visuellen Gedächtnis von den Texten selbst leiten.

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Die Hamburger Curiohaus-Prozesse: NS-Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten

Die Bestrafung der Verantwortlichen für die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen war den alliierten Kriegsgegnern Deutschlands ein wichtiges Anliegen. Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess fand weltweit Beachtung und gilt als Meilenstein der Rechtsgeschichte. Weniger bekannt ist, dass die Alliierten hunderte weiterer Prozesse durchführten, unter ihnen Prozesse gegen das Ravensbrücker SS-Personal.

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Der Maler Christoph Wetzel porträtiert Aat Breur

Aus den Sammlungen: Porträts ehemaliger Häftlinge. Eine Ausstellung mit Gemälden von Christoph Wetzel

Die dreizehn Gemälde von Christoph Wetzel bilden einen besonderen Bestand in den Sammlungen der Gedenkstätte Ravensbrück: Bei den Porträtierten handelt es sich um Überlebende des Frauen-Konzentrationslagers, die sich für die Erinnerung an Ravensbrück auf unterschiedliche Weise engagiert haben. Im Auftrag der Gedenkstätte porträtierte Christoph Wetzel die Frauen in den Jahren 1991 bis 2008.

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