Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Gruppenführungen

Eine Gruppe beim geführten Rundgang durch die Gedenkstätte

Führungen werden von den Gruppen am stärksten nachgefragt, um  die Gedenkstätte und ihre Ausstellungen, den historischen Ort und seine Geschichte zu erkunden. Wir bitten um frühzeitige Buchung über unser Online-Formular.

Gruppenbetreuungen sind kostenpflichtig.

Wir haben für diese Form der Annäherung an den Ort im wesentlichen vier Führungsformate entwickelt:

  • Die 120minütige Überblicksführung beginnt  in der Regel am Besucherzentrum und ermöglicht einen kurzen Einblick in die zentrale Ausstellung "Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Geschichte und Erinnerung" und bietet eine erste Annäherung an die Geschichte des Ortes. Während dieser Führung erhalten Sie auch Hinweise auf alle Ausstellungen der Gedenkstätte, so dass Sie sich dort noch intensiver mit Einzelaspekten der Geschichte des Lagerkomplexes Ravensbrück auseinandersetzen können. Um die projektartige Selbsterkundung  zu erleichtern, haben wir Projektmaterialien vorbereitet, die auf dieser Website heruntergeladen werden können [Download-Link einfügen]. Oft ist eine Überblicksführung Ausgangspunkt einer vertiefenden Projektarbeit, für die Sie mindestens fünf Stunden (inklusive der Führung) einplanen sollten.
  • Themenführungen zur thematischen Vertiefung - etwa zur Geschichte der Täterschaft der Aufseherinnen  "im Gefolge der SS" und der SS-Männer, zu "Kindern im KZ", einzelnen Haftgruppen, der Bedeutung der Zwangsarbeit. Solche Themenführungen bieten sich in der Regel als Ergänzung einer Überblicksführung in ganz- oder mehrtägigen Projektseminaren an. Im Sommer gibt es solche Themenführungen zuweilen auch für Einzelbesucher - die Termine finden Sie dann auf unserer Veranstaltungsseite.
  • Die "Selbstführung" beginnt mit einer kurzen Sequenz im Besucherzentrum, in der wir die Gruppe begrüßen und in die Methode einführen. Die Teilnehmenden werden ermutigt, sich in einer einstündigen eigenständigen Erkundungsphase im Gelände und den Gebäuden der Gedenkstätte, die zugänglich sind, umzuschauen. Dadurch, dass sie sich selbständig im Gelände bewegen, bekommen sie in der Regel viel mehr zu sehen, als in einer herkömmlichen Führung. Nach der Selbsterkundung treffen sie sich mit ihrem Guide am Besucherzentrum der Gedenkstätte. Von dort aus führt die Gruppe den Gedenkstättenmitarbeiter an Orte, zu denen sie Fragen haben oder einfach mehr wissen wollen. Diese "Nachführung" dauert in der Regel etwa 90 Minuten.
  • Der "Fotospaziergang" ist eine Weiterentwicklung der "Selbstführung". Die Gruppe wird gebeten, sich in mehrere Untergruppen aufzuteilen, in denen die Teilnehmenden den Ort erkunden sollen. Jede Untergruppe erhält eine Digitalkamera, mit der jeder Teilnehmer ein Foto von einem Ort, Gegenstand oder Gebäude machen soll, zu dem er Fragen hat. Nach der Selbsterkundung trifft sich die Gruppe in einem Seminarraum. Während einer Pause werden die Fotos auf einen Computer mit Beameranschluss gebracht, so dass sie in einer anschließenden Seminarphase den Anlass für das Seminargespräch bieten. Es kann sinnvoll sein, danach noch einmal gemeinsam mit dem Guide ins Gelände zu gehen.

Bei allen Gruppenbetreuungen empfehlen wir Ihnen, genügend Zeit für die Selbsterkundung unserer Ausstellungen und für Pausen mit einzukalkulieren. Gerne beraten und begleiten wir Sie bei Ihrer Vorbereitung des Gedenkstättenbesuchs.