Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Mahn‑ und Gedenkstätte Ravensbrück

Presseinformationen

6/26: „Montagsdebatte“ am 9. Februar: Wirtschaftskrisen als Herausforderung der Demokratie?

30. Januar 2026

Nr.: 6/2026

Die „Montagsdebatte“ des Netzwerks Zeitgeschichte widmet sich am Montag, 9. Februar 2026, um 18.00 Uhr in der Berliner Humboldt-Universität der Frage nach möglichen Zusammenhängen zwischen wirtschaftlichen Krisen und Gefährdungen demokratischer Gesellschaften. Nach einem Impuls des Wirtschaftshistorikers Werner Plumpe (Universität Frankfurt a.M.) diskutieren Moritz Schularick (Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft) und Nicola Fuchs-Schündeln (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin). Moderiert wird die Diskussion von dem an der Humboldt-Universität lehrenden Historiker Alexander Nützenadel.

Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirtschaftliche Krisen und Unsicherheit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirtschaftliche Auf- und Abwärtsbewegungen gehören zu Demokratien und stellen sie nicht notgedrungen vor existentielle Herausforderungen. Im Mittelpunkt der Debatte wird daher die Frage stehen, welche Voraussetzungen dazu führen, dass radikale politische Kräfte zu Nutznießern ökonomischer Krisen werden.

Die dritte Auflage der „Montagsdebatte“ zum Thema „Gefährdung der Demokratie? Geschichte, Gegenwart, Zukunft“ ist eine Veranstaltungsreihe des „Netzwerks Zeitgeschichte“ der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, das den wechselseitigen Austausch von Gedenkstätten, Forschung und Zivilgesellschaft fördert. Die „Montagsdebatte“ wird von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. 

Die abschließende Montagsdebatte widmet sich am 23. März 2026 der Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Demokratiegefährdungen in Ost- und Westdeutschland.

 

Montag, 9. Februar 2026, 18.00 Uhr
Montagsdebatte „Wirtschaftskrisen als Herausforderung der Demokratie?“
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin | Senatssaal | Unter den Linden 6 | 10117 Berlin

Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und später auf dem Portal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung abrufbar sein.

 

Information: www.netzwerk-zeitgeschichte.de

 

Kontakt:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
16515 Oranienburg | Heinrich-Grüber-Platz | T +49 3301 810920
seferens(at)stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de

 

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

 

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