Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Mahn‑ und Gedenkstätte Ravensbrück

Presseinformationen

32/2022: „BRUCHSTÜCKE ‘45 – Von NS-Gewalt, Befreiungen und Umbrüchen in Brandenburg“ – Eröffnung der Sonderausstellung in der Gedenkstätte Ravensbrück in Anwesenheit von Bundesfamilienministerin Lisa Paus

08. Juni 2022

Nr.: 32/2022

Am Freitag, 10. Juni 2022, um 16.00 Uhr wird in der Gedenkstätte Ravensbrück der Ravensbrück-Teil der Sonderausstellung „BRUCHSTÜCKE ‘45 – Von NS-Gewalt, Befreiungen und Umbrüchen in Brandenburg“ eröffnet. Anhand von Bruchstücken, Dingen, die übriggeblieben oder sorgsam verwahrt wurden, erzählt die Ausstellung von den Ereignissen im KZ Ravensbrück vor, während und nach der Befreiung sowie vom Kriegsende 1945 in der Region. Die Ausstellung der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, die in allen ihren Teilen 2021 im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam zu sehen war, eröffnet vielseitige Einblicke in das von Gewalt, Befreiungen und Umbrüchen geprägte Ende der nationalsozialistischen Herrschaft in Brandenburg.

Bei der Eröffnungsveranstaltung werden Andrea Genest (Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück), Lisa Paus (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Maren Jung-Diestelmeier (Kuratorin Gesamtprojekt BRUCHSTÜCKE ‘45) und Kirsten Poggendorf (Co-Kuratorin des Ravensbrück-Teils) sprechen.

Ebenfalls am 10. Juni findet um 19.00 Uhr in der Stadtkirche Fürstenberg/Havel eine Lesung der Textcollage „Ravensbrück ‘45“ statt. Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Maria Harder (Ev.-Luth. Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel) lesen Gedenkstättenleiterin Andrea Genest und die Berliner Schauspielerin Petra Goldkuhle aus Berichten von Überlebenden. Neben der Freude über die Befreiung und der Trauer über die Ermordeten sind die Texte geprägt von der Angst vor der ungewissen Zukunft und dem Vorsatz, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Die Musikerin Amélie Protscher begleitet die Lesung.

Die Ausstellung wird von einem Veranstaltungsprogramm mit Führungen und einem Erzählcafé sowie der Installation “Fürstenberger BRUCHSTÜCKE ‘45” begleitet, die ab dem 16. Juli 2022 im Fürstenberger Stadtraum zu sehen sein wird. Dazu wurden Interviews mit zehn Frauen und Männern aus Fürstenberg geführt. Als Lichtmasttafeln werden Auszüge der Interviews in den Straßen Fürstenbergs zu finden sein, die über einen digitalen Zugang um Hintergrundinformationen ergänzt werden.

 

Freitag, 10. Juni 2022
16.00 Uhr: Eröffnung der Sonderausstellung
„BRUCHSTÜCKE ‘45 Von NS-Gewalt, Befreiungen und Umbrüchen in Brandenburg“
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Straße der Nationen | 16798 Fürstenberg an der Havel
19.00 Uhr: Textcollage „Ravensbrück ‘45“
Ev. Stadtkirche | Markt | 16798 Fürstenberg an der Havel

Öffnungszeiten der Ausstellung „BRUCHSTÜCKE ’45“: täglich außer montags von 10.00 bis 16.30 Uhr (11. Juni bis 30. September 2022)

Information: www.ravensbrueck-sbg.de

Online-Version der Ausstellung „BRUCHSTÜCKE ’45: www.bruchstuecke45.de

 

Verantwortlich:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
16515 Oranienburg | Heinrich-Grüber-Platz | T +49 3301 810920 | F +49 3301 810926
seferens@stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de

 

Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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