Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Mahn‑ und Gedenkstätte Ravensbrück

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Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Zweite Folge des Podcasts „Gedenkstätten im Gespräch“

15. Juli 2021

Das ab 1939 errichtete KZ Ravensbrück war das größte Frauenkonzentrationslager auf dem Gebiet des Deutschen Reiches. Nach der Besetzung durch deutsche Truppen ab dem 22. Juni 1940 wurden auch aus Frankreich immer mehr Frauen nach Ravensbrück deportiert, viele von ihnen waren Widerstandskämpferinnen. Unter ihnen auch Prominente, wie beispielsweise die Kommunistin Marie-Claude Vaillant-Couturier oder die Ethnologin Germaine Tillion, sowie Künstlerinnen und Schriftstellerinnen, die nach 1945 das Bild von Ravensbrück entscheidend mitprägten.

An der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück wird deshalb eine Wanderausstellung zu deportierten Frauen aus Frankreich entwickelt, die ab Frühjahr 2022 zu sehen sein wird. Im Podcast gibt Hannah Sprute Einblicke in ihre Arbeit an diesem Projekt und berichtet von den täglichen Herausforderungen, vor denen sie als Forscherin und Ausstellungsmacherin steht.

Die aktuelle Episode des Podcasts ist ab 18.07. auf der Homepage der Stiftung, sowie allen gängigen Podcastplattformen verfügbar.

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