Rückblick auf den 80. Jahrestag der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück
Vom 1. bis 4. Mai 2025 gedachten wir gemeinsam mit insgesamt über 1500 Menschen aus der ganzen Welt der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück vor 80 Jahren. Die Gedenkstätte wurde in diesen Tagen zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der Auseinandersetzung mit der Geschichte. Unser großer Dank gilt den Überlebenden des Konzentrationslagers, ihren Angehörigen und allen, die mit ihrer Anwesenheit oder ihrem Wirken dazu beigetragen haben, diesen Jahrestag so eindrücklich und vielstimmig zu gestalten. Die Erinnerungen und Stimmen der ehemals Inhaftierten standen im Zentrum der Veranstaltungen. Sie betonten die historische Verantwortung:
„Wir alle hier sind nicht verantwortlich für die Verbrechen, die die Nazis damals begangen haben, aber wir sind verantwortlich dafür, dass sich so etwas nie wiederholt. Das ist heute wichtiger als jemals zuvor in den letzten 80 Jahren.“ – so beendete Ingelore Prochnow, die 1944 im Lager geboren worden war, ihre Rede bei der zentralen Gedenkveranstaltung am 4. Mai.
Die Veranstaltung wurde live im rbb Fernsehen übertragen und die vollständige Aufzeichnung ist in der rbb Mediathek abrufbar: Zur Aufzeichnung der zentralen Gedenkveranstaltung
Die Redebeiträge stellen wir im Folgenden zur Verfügung:
- Dr. Andrea Genest, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
- Ambra Laurenzi, Präsidentin des Internationalen Ravensbrück Komitees
- Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien der Bundesrepublik Deutschland
- Tobias Dünow, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
- Hanna Wróblewska, Ministerin für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen
- Ingelore Prochnow, Überlebende des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück
Wir danken allen, die zum Gelingen dieses besonderen Jahrestags beigetragen haben, sei es in Form von Gesprächen, Reden, Musik, Organisation oder Unterstützung im Hintergrund!







