Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Presseinformationen

38/2019: 80 junge Menschen engagieren sich ab Montag bei den diesjährigen Workcamps in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

01. August 2019

Nr.: 38/2019

Im Rahmen der regionalen und internationalen Workcamps engagieren sich in diesem Sommer vom 5. August bis zum 1. September rund 80 Freiwillige in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommen aus zahlreichen amerikanischen, asiatischen und europäischen Ländern. Kooperationspartner bei den insgesamt vier Workcamps sind die Vereinigung Junger Freiwilliger e. V. (VJF), Service Civil International (SCI), eine Frauen-/Lesben-/Inter-/Trans-Gruppe sowie die Kolping-Jugend Berlin.

Beim ersten Workcamp werden sich die Teilnehmerinnen eines Frauen-/Lesben-/Inter-/Trans-Baucamps in der nächsten Woche vorrangig mit dem Gedenkort Uckermark beschäftigen. Die Berliner Kolping-Jugend wird nach einem Arbeitseinsatz mit 30 Teilnehmern im April vom 30. August bis 1. September erneut in der Gedenkstätte Ravensbrück aktiv sein.

Im Rahmen der am 18. August beginnenden beiden internationalen Workcamps werden sich 27 junge Erwachsene aus Armenien, Chile, Frankreich, Russland, Serbien, Spanien, Tschechien, Türkei, Mexiko und der Ukraine bis zum 24. August mit der Geschichte des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück künstlerisch auseinandersetzen sowie praktische Erhaltungs- und Pflegearbeiten im Gelände durchführen.

Den Höhepunkt der internationalen Workcamps bildet die Teilnahme am „Ravensbrücker Generationenforum“ (21. bis 24. August), das die Dr. Hildegard Hansche Stiftung zum 15. Mal in der Gedenkstätte Ravensbrück ermöglicht. Neben den Workcamp-Teilnehmern werden Schülerinnen und Schüler der Irena-Sendler-Schule aus Hamburg und Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet Gelegenheit haben, mit den Ravensbrück-Überlebenden Emmie Arbel, Batsheva Dagan, Selma van de Perre und Judit Varga zusammenzutreffen. Diese Begegnungen werden sie in der künstlerischen Performance „Sound in the Silence“ verarbeiten, die am 24. August um 11.00 Uhr in der Gedenkstätte zu sehen sein wird.

Mitveranstalter sind das Hamburger Stadtteilkulturzentrum Motte und das Neubrandenburger Projekt „Zeitlupe“ der RAA Mecklenburg-Vorpommern. Unterstützt wird es von der Hermann-Reemtsma-Stiftung, der Alfred-Töpfer-Stiftung, der Hamburger Senatskanzlei und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft. Die Workcamps werden vom brandenburgischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gefördert.

Information: www.ravensbrueck-sbg.de

 

Verantwortlich:
Dr. Horst Seferens I Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit I Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
16515 Oranienburg I Heinrich-Grüber-Platz I T +49 3301 810920 I F +49 3301 810926
seferens@stiftung-bg.de

 

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