Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Wanderausstellung

Die Rosen von Ravensbrück

Die Rosen von Ravensbrück. Ein Beitrag zur Geschichte des Gedenkens

Rosen sind im Kontext der Erinnerungsgeschichte des KZ Ravensbrück von zentraler Bedeutung. Bereits im Lager selbst nutzten zahlreiche Häftlinge die Rose als Zeichen der Freundschaft und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Noch vor Gründung der Gedenkstätte bepflanzten Überlebende aus Lidice das Massengrab an der Lagermauer mit Rosen, daraufhin wurden Rosenspenden aus aller Welt gesandt. In den 1970er Jahren ließen französische Überlebende eine eigene Rose für Ravensbrück züchten, die mittlerweile an vielen Orten Frankreichs für Zwecke des Totengedenkens gepflanzt wird. In Ravensbrück legen Besucherinnen und Besucher Rosen in den Schwedtsee – als Zeichen ihres Gedenkens. Die Ausstellung erzählt die Geschichten der Ravensbrücker Rose und thematisiert ihre verschiedenen emblematischen Funktionen im Kontext der Ravensbrücker Gedenkkultur.

Eine Werkstattausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Freundeskreis e.V. der Gedenkstätte.

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